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ZUSAMMENARBEIT DER FRAUEN DER DONAUREGION
Geschlechtergleichberechtigung - beste Praxen und gelernte Lektionen
16.-17. Mai 2007
Novi Sad, Parlament der AP Vojvodina

   

In der Organisation des Parlaments der AP Vojvodina, des Ausschusses für Geschlechtergleichberechtigung und des Donaubüros Novi Sad/Vojvodina wird am 16. und 17. Mai 2007 in Novi Sad, im Parlament der AP Vojvodina eine internationale Konferenz über die Erfahrungen der Länder der Donauregion im Bereich der Geschlechtergleichberechtigung unter dem Titel: Geschlechter-gleichberechtigung - die besten Praxen und gelernten Lektionen stattfinden.


Das Hauptziel dieser Konferenz ist der Austausch von Erfahrungen zwischen den Vertreterinnen der Donauregion in der Verwirklichung der Geschlechter-gleichberechtigung, die Verwirklichung einer Zusammenarbeit auf diesem Gebiet, wie auch die Entwicklung eines Netzwerks von Frauenvereinigungen, das durch Erfahrungs- und Meinungsaustausch und die Erweiterung von Partnerschaften in Form der Entwicklung konkreter (gemeinsamer) Projekte, wie auch regelmäßiger Treffen der Vertreterinnen der Donauländer zu einer konstanten Zusammenarbeit beitragen würde.

Wir sind davon überzeugt, dass Sie unsere Meinung teilen, dass diese Konferenz eine Gelegenheit bietet, uns in unmittelbaren Kontakten und Gesprächen noch besser kennen zu lernen, nicht nur mit unseren Problemen, sondern auch mit den Aktivitäten im Bereich der Geschlechtergleichberechtigung, die zu einer Besserung der gesamten Gesellschaft beitragen. Wir glauben, dass diese internationale Konferenz über die Erfahrungen der Donauländer in der Verwirklichung der Geschlechtergleichberechtigung, die in Novi Sad stattfinden wird, zur Verbesserung der Geschlechtergleichberechtigung beitragen wird und die Vertreterinnen der Frauen in der Donauregion dazu ermutigen wird, eine dynamische Kommunikation in der Verwirklichung gemeinsamer Themen einzuleiten.


EU Youth Parliament
Project of the Institut für Auslandsbeziehungen in cooperation with the German Embassy in Belgrade, the Government and Parliament of the Autonomous Province of Vojvodina, the OSCE Mission to Serbia, the Zentrale für politische Bildung des Landes Baden-Württemberg and the Research Group Youth and Europe in Munich Parliament of the Autonomous Province of Vojvodina, Novi Sad, 18 – 20 May 2007

1. Kurzbeschreibung des EU-Jugendparlaments
Während dieses EU-Jugendparlaments werden 160 Jugendliche aus der Autonomen Provinz Vojvodina, aus ganz Serbien, aus den umliegenden Ländern sowie aus Deutschland eineinhalb Tage lang im Parlament der AP Vojvodina in Novi Sad zusammenkommen. Auf der Grundlage einer von der Forschungsgruppe Jugend und Europa ausgearbeiteten EU-Simulation teilen diese Jugendlichen sich auf mehrere Länder (z.B. EU-Länder, EU-Beitrittskandidaten), EU-Institutionen (z.B. EU-Parlament, EUMinisterrat, EU-Kommisssion) und Gruppen (z.B. Journalistengruppe) auf und werden zu ihren Vertretern. Anhand einer oder mehrerer Fragestellungen (z.B. EU-Erweiterung, EU-Außenminister) spielen sie den Entscheidungsprozess durch, wie er in den EU-Institutionen abläuft. Sie werden dabei von serbischen und deutschen sogenannten Juniorteamern (Spielleitern) unterstützt. Dabei lernen sie im Speziellen die Haltung des Landes oder ihrer Institution sowie im Allgemeinen die EU-Institutionen und ihre Funktionsweisen kennen.

2. Durchführung des EU-Jugendparlaments
Vom 2. bis 10. März bildet die Zentrale für politische Bildung des Landes Baden-Württemberg in ihrem Seminarzentrum bei Bad Urach deutschsprachige serbische Interessenten zu niorteamern aus, die zusammen mit deutschen Juniorteamern die EUSimulation in Novi Sad durchführen werden. Der EU-Jugendparlament findet zwischen dem 18. und 20. Mai statt. Anhand der den Jugendlichen zugeschickten Materialien in serbischer, englischer und deutscher Sprache können sich die Jugendlichen einige Wochen vor dem Gipfel auf das Land, die Instituion oder die Gruppe, die sie vertreten werden, vorbereiten. Am ersten Abend gibt es für die Jugendlichen einen Empfang. Dort werden sie in das Spiel und in ihre Rolle eingeführt. Mit zum Spiel gehört, dass sie sich ihrer Rolle entsprechend kleiden und auch einen anderen Namen, z.B. den eines Ministers, annehmen. Am Tag darauf wird das Spiel mit Hilfe der serbischen und deutschen Juniorteamer durchgeführt. Am Abend gibt es erneut einen Empfang mit einer Pressekonferenz. Am nächsten Tag wird das Spiel ausgewertet. Zu diesem EU-Gipfel möchten die Organisatoren ebenfalls Vertreter aus den Botschaften der EU-Mitgliedsländer, der EU-Beitrittskandidaten sowie der potentiellen Kandidaten einladenIm Zusammenhang mit diesem Gipfel wird an die teilnehmenden Schulen eine Broschüre über die EU in serbischer Sprache verteilt. Die am EU-Gipfel teilnehmenden Schüler fungieren dabei als Botschafter. Dadurch soll einer breiteren Schicht von Schülern die EU bekannt gemacht werden. Die serbischen Juniorteamer werden im Anschluss an den Gipfel mehrere kleinere EU-Simulationen an Schulen oder Jugendeinrichtungen durchführen. Sie sollen auch weiterhin für derartige Spiele zur Verfügung stehen.

3. Ziel des EU-Gipfels
Diese Veranstaltung soll zum einen eine Sympathieveranstaltung für die EU sein und einer großen Anzahl von Schülern die EU und ihre Institutionen lebendig vor Augen führen. Aufgrund ihrer Größe, der entsprechenden Medienwirkung sowie der beteiligten Institutionen und Organisationen soll sie jedoch auch den demokratischen und europäisch orientierten Kräften in
Serbien Hoffnung machen, dass dieses Land und diese Region Europas nicht in Vergessenheit geraten sind. Zugleich möchten die Veranstalter ihre Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass es Serbien gelingen wird, sich aus seiner Isolation zu befreien, um damit die Partnerschaft mit der Europäischen Union und seiner demokratischen Staatenfamilie zu festigen.

4. Ideenbildung und Bildung einer Vorbereitungsgruppe
Die Idee zur Durchführung eines solchen Jugendparlaments in Serbien enstand am 18. September 2006 während eines Gesprächs zwischen Frau Valier (Head of Democratisation Department der OSZE Mission in Serbien), Herrn Hartig (2. Sekretär der dt. Botschaft Belgrad für Kultur und Bildung) und Herrn Kratzer (ifa-Koordinator in Serbien). Diese Idee wurde Frau Dusanka Manic (höhere Beraterin des Sekretärs für die nationalen Minderheiten, Regierung der AP Vojvodina) von Herrn Kratzer unterbreitet, die daraufhin anbot, dieses EU-Jugendparlament im Parlament der AP Vojvodina durchführen zu lassen. Zusätzlich machte Frau Manic den Vorschlag, diesen EU-Gipfel zu nutzen, um allen Gymnasiasten in der Vojvodina eine Promotions- und Bildungsbroschüre über die EU zukommen zu lassen. Infolge eines weiteren Treffens am 1. Oktober 2006 zwischen Frau Valier, Herrn Jaenicke (OSZE-Senior Parliamentary Officer in der Abteilung Demokratisierung) und Herrn Kratzer, übersandte Herr Jaenicke Herrn Kratzer ein erstes Planspiel. Durch Vermittlung von Frau Lena May, ifa-Mitarbeiterin im Referat ‚Integration und Medien’, nahm Herr Kratzer Kontakt zuHerrn Vidinlioglu auf, der in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Jugend und Europa im Zentrum für angewandte
Politikwissenschaften an der Ludwig Maximilian Universität München und den Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung solche Planspiele durchführt. Auf diese Weise erhielt Herr Kratzer weitere Planspiele und trat in Kontakt zur Forschungsgruppe Jugend und Europa. Die Forschungsgruppe Jugend und Europa entwickelt Planspiele und hat mit den Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung ein Netzwerk von Teamern aufgebaut, die im In- und Ausland derartige Spiele in Parlamenten, Schulen und
Jugendeinrichtungen durchführen. Der Leiter dieser Forschungsgruppe, Herr Dr. Rappenglück sowie die Mitarbeiterinnen dieses Instituts, Frau Dr. Tham und Frau Feldmann, haben ihre Unterstützung bei der Durchführung eines solchen Spieles zugesagt.
Um die Ausbildung von 10 jungen deutschsprachigen Serben zu Teamern sicher zu stellen, die zum einen dieses Spiel durchführen, zum anderen für weitere Spiele als Teamer zur Verfügung stehen sollen, nahm Herr Kratzer, durch Vermittlung von Herrn Vidinlioglu, Kontakt zu Herrn Berger in der Landeszentrale Baden-Württembergs für politische Bildung auf. Auf Vorschlag von Herrn Berger soll die Ausbildung in einem Seminarzentrum in Bad Urach zwischen dem 2. und 10. März stattfinden. Darüber hinaus machte Herr Berger den Vorschlag mit der Gruppe für einen Tag zum EU-Parlament nach Straßburg zu fahren. Um die Europäische Kommission über die geplante Veranstaltung zu informieren und um weitere Mittel zu akquirieren wird Herr
Kratzer außerdem noch Kontakt zu Herrn Cullen (First Secretary, Head of Political, Civil Society and Information Section) aufnehmen.

5. Angaben zum EU-Jugendparlament
5.1. Daten und Fakten

· Ort: Parlament der AP Vojvodina, Novi Sad
· Datum für die Fortbildung der serbischen Teamer: 02. bis 10. März 2007 in Bad Urach
· Datum für die Durchführung des EU-Jugendparlaments (Vorschlag): Freitag, den 18. bis Sonntag, den 20. Mai 2007
· Teilnehmer an der Teamerfortbildung: Junge, deutschsprechende Serben zwischen 25 und 35 Jahren
· Teilnehmer am EU-Jugendparlament: Gymnasiasten der 11. und 12. Klassen aus der Vojvodina, aus Südserbien, aus den serbischen Minderheiten aus RO, H und Kroatien und aus Deutschland
· Durchführungssprache: Serbisch, die TeilnehmerInnen müssen allerdings über Englisch- und/oder Deutschkenntnisse verfügen, um manche Texte lesen zu können
5.2. Organisatoren
· Institut für Auslandsbeziehungen e.V. Stuttgart, Peter Kratzer (ifavojvodina@ptt.yu), Lena May (may@ifa.de)
· Regierung der AP Vojvodina, Novi Sad, Dusanka Manic (manic77@eunet.yu ), Andor Deli (adeli77@yahoo.com), Nela Jelic (nelajelic@yahoo.com), Marius Rosu (marius@neobee.net)
· OSZE, Belgrad, Hannelore Valier (Hannelore.Valier@osce.org), Axel Jaenicke (Axel.Jaenicke@osce.org)
· Deutsche Botschaft Belgrad, Arne Hartig (ku-1@belg.diplo.de)
· Forschungsgruppe Jugend und Europa, Herr Dr. Stefan Rappenglück (rappenglueck@lrz.uni-muenchen.de), Frau Eva Feldmann (evafeldmann@hotmail.com )
· Zentrale für politische Bildung des Landes Baden-Württemberg, Herr Wolfgang Berger (wolfgang.berger@lpb.bwl.de)
· Juniorteamer, Herr Ilker Vidinlioglu (ilker@vidinlioglu.de)
· Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg, Herr Eugen Christ (dsks@hdh.bwl.de)
5.3. Vorbereitungsmaterial und seine Übersetzung
Die Forschungsgruppe Jugend und Europa hat mehrere Planspiele ausgearbeitet, von denen einige Planspiele in englischer Sprache erschienen sind. (...) Nach Aussagen von Frau Feldmann ist ein solches Planspiel (...) bereits in Bosnien-Herzegowina durchgeführt worden und daher in wesentliche Teilen in bosnischer Sprache vorhanden. Diese Teile ließen sich ohne großen Kostenaufwand in die serbische Sprache übersetzen. Die Jugendlichen würden wie in Bosnien-Herzegowina vorab das Material in englischer, deutscher und in großen Teilen in serbischer Sprache erhalten, um sich so vorbereiten zu können.
5.4. Weitere Ideen
· T-Shirt mit Aufdruck (Fr. Feldmann)
· Internetseite (Hr. Rappenglück),
· Die serbischen Teamer führen im Anschluss an den EU-Jugendparlament in einem kleineren Rahmen EU-Simulationen an Schulen oder anderen Einrichtungen durch, damit sie lernen, Ihre Kenntnisse umzusetzen (Rappenglück)
· Möglichkeit für eine kleine Gruppe von Jugendlichen, in Brüssel die EU-Institutionen kennenzulernen
5.5. Koordinationsgruppen zur Vorbereitung und Durchführung des EUJugendparlaments
1. Leitungsgruppe mit den unter 5.2. aufgeführten Organisatoren (Gesamtkoordination: Peter Kratzer, Dusanka Manic)
2. Serbische Vorbereitungsgruppe aus 5 – 10 Mitarbeitern der Regierung der AP Vojvodina und des ifa-Koordinationsbüros (Koordination: Dusanka Manic, Peter Kratzer, ein/e weitere/r Koordinator/in)
3. Serbische und deutsche Teamer (Vorschlag: Koordination Hr. Vidinlioglu, Hr. Berger, Hr.
Rappenglück, Fr. Feldmann)


TOLERANZCAMP
Baèka Topola. 22.-29. Juli 2007.
   

In der Bestrebung, eine bestmöglichste Kommunikation und die Annäherung der Kulturen und Völker in den Regionen und Städten entlang der Donau zu entwickeln, haben wir die Jugend als die bedeutendste Brücke erkannt, als Träger der Erkennbarkeit ihrer Städte und Regionen, wie auch der Affirmierung der Idee der Einheitlichkeit in der Verschiedenheit. Die Vojvodina hat sich als Region und Modell der Multiethnizität, Multikulturalität und Multikonfessionalität zur Organisation eines Treffens der Jugendlichen aus der Donauregion entschlossen, das demokratische Prinzipien, Ideen und den Geist Europas und der europäischen Integrationen fördern würde: die nationale und religiöse Toleranz, Achtung und Anerkennung der Unterschiede.

Das Donaubüro Novi Sad Vojvodina veranstaltet in Zusammenarbeit mit anderen Partnerorganisationen zwischen Sonntag, 22. und Sonntag, 29. Juli 2007 in Backa Topola/Topolya ein internationales Jugendcamp der Toleranz. Dieses Toleranzcamp soll Jugendliche aus den Ländern, Regionen und Städten des Donaugebiets zusammenführen..

Das internationale und multikulturelle Treffen Jugendlicher aus dem Donaugebiet soll bis zu 200 junge Menschen zwischen 17 und 27 Jahren versammeln. Es soll Themen aus der Geschichte der Vojvodina, der verschiedenen nationalen Gemeinschaften und ihres Kulturerbes behandeln. Die Teilnehmer würden analysieren, inwieweit uns die Besonderheiten und Unterschiede verknüpfen und inwieweit sie Brücken der Zusammenarbeit in der Gegenwart und für die Zukunft sind.

¢ Das Camp soll vom 22. bis 30. Juli 2007 in Backa Topola, einem Ort im Herzen der Vojvodina, stattfinden
¢ Es sollen Gymnasiasten und Studenten im Alter zwischen 17 und 27 Jahren daran teilnehmen
¢ Teilnehmende Städte, Regionen und Länder:


Deutschland:
Baden-Württemberg - Ulm,
Bayern - Passau,

Österreich
Oberösterreich - Linz,
Wien,

Slovakei
Bratislava,

Ungarn
Györ,
Budapest,
Baja,

Kroatien
Vukovar,

Serbien
AP Vojvodina - Sombor,
Ba?,
Titel,
Novi Sad,
Backa Topola,
Indjija,
Pancevo,
Beograd,
Kladovo,
Bela Crkva,

Rumänien
Reschiza,
Kalafat,
Turnu Severin,

Bulgarien
Vidin,
Ruse,

Moldavien,

Ukraine

¢ Ankunft 22. Juli 2007- Abfahrt 30. Juli 2007
¢ Das Camp soll sieben Tage dauern. Es gibt Impulsreferate und Arbeitsgruppen zum Tagungsthema und Ateliers. In der Freizeit werden die Teilnehmer die Region und ihre Kulturschätze kennen lernen. Auf gemeinsamen Abenden werden sich Jugendliche aus allen Regionen und nationalen Gemeinschaften vorstellen.

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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